Datensicherheit

Durch die Erhebung rassistischer, antisemitischer und rechter Vorfälle arbeiten wir mit sensiblen und schützenswerten Daten. Details zu Vorfällen, die eine Identifikation von Betroffenen oder Zeug:innen ermöglichen, und personenbezogene Daten (Namen, Mailadressen) dürfen in keinem Fall ohne vorherige Zustimmung an andere Stellen weitergegeben oder durch Dritte weiterverarbeitet werden.
Unserer Arbeit liegt ein DSGVO-konformes Datenschutzkonzept zugrunde und wir werden von ausgewiesenen Datenschutzspezialist:innen begleitet. Wir machen transparent, wofür die erhobenen Daten genutzt, an wen sie unter vorheriger Zustimmung weitergegeben und wie sie ausgewertet werden. Die von uns gespeicherten Daten können auf Wunsch jederzeit gelöscht werden.
Die Speicherung der Daten erfolgt auf gesicherten und verschlüsselten Servern. Zugriff haben nur Projektmitarbeitende.

Welche Daten erheben wir?

  • Zeitpunkt des Vorfalls
  • Stadtteil, in dem sich der Vorfall ereignet hat
  • Selbst betroffen oder Zeug:in des Vorfalls
  • Eine ausführliche Schilderung des Vorfalls
  • Angaben zum Motiv der Täter:innen
  • Angaben zu bisherigen Meldungen des Vorfalls
  • Kontaktmailadresse zur Verifikation und für Rückfragen
  • Namen der meldenden Person (freiwillig)

Welche Daten erheben wir nicht?

  • Adressen/Wohnorte von Betroffenen, Zeug:innen, Täter:innen
  • Bilder von Betroffenen, Zeug:innen, Täter:innen
  • Personenbezogene Daten wie Autokennzeichen, Telefonnummern etc.

Was machen wir mit den Daten?

  • Wir speichern die Daten weitestgehend anonymisiert in unserer Datenbank und nutzen sie zur statistischen Auswertung.
  • Wir veröffentlichen die statistische Auswertung.
  • Wir veröffentlichen einzelne Vorfallbeschreibungen weitestgehend anonymisiert, sofern dem explizit zugestimmt wurde.
  • Wir führen einen Datenabgleich mit weitestgehend anonymisierter Daten mit unseren Kooperationspartnerinnen RIAS und MIA durch, sofern dem explizit zugestimmt wurde. In diesen Fällen wird auf Basis einer Datenschutzvereinbarung ein Vorfall – in weitestgehend anonymisierter Form – an die jeweilige Erhebungsstelle übermittelt, die diesen Vorfall ausschließlich in ihre numerische, aggregierte Auswertung einfließen lässt. Es werden dabei ausschließlich Vorfallbeschreibungen übermittelt, aus denen heraus beteiligte Personen nicht direkt identifiziert werden können. Wir geben uns größte Mühe, auch eine indirekte Identifikation (bspw. auch durch die Nennung von Funktionsbezeichnungen) auszuschließen. In seltenen Fällen und je nachdem, wie einzigartig ein Vorfall ist (wie bspw. terroristische Anschläge), kann eine absolute Anonymisierung nicht immer garantiert werden, wenn die Presse umfangreich darüber berichtet hat.
  • Wir löschen direkte Personenbezüge einschließlich der angegebenen E-Mail-Adresse nach Bearbeitung des Vorfalls unverzüglich.

Was machen wir nicht mit den Daten?

  • Wir geben Einzelfallbeschreibungen nicht an Dritte weiter, wenn wir keine Einwilligung dafür haben.
  • Wir geben Einzelfallbeschreibungen nicht an Dritte weiter, bevor wir sie nicht weitestgehend anonymisiert haben.
Hier ist unsere ausführliche Datenschutzerklärung zu finden:

Kontakt

Johann Daniel Lawaetz-Stiftung
Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Neumühlen 16–20
22763 Hamburg
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